Die Klimadelegation

Wer sind wir?

Anais Sloman

Anais ist seit April 2016 im Team und studiert Poli­tik, Ver­wal­tung und Organ­i­sa­tion in Pots­dam. Sie ist auf der UN-Kon­ferenz zur biol­o­gis­chen Vielfalt in Süd­ko­rea (CBD COP 12) erst­mals auf inter­na­tionalem Par­kett unter­wegs gewe­sen. Das war eine sehr prä­gende Erfahrung für sie und sie hat viele Ein­drücke mit nach­hause genom­men. Sie beschäftigt sich momen­tan mit dem The­ma Migra­tion als mögliche Folge von Kli­mawan­del und ver­folge das The­ma “Loss and Dam­age” auf der Kli­ma-Kon­ferenz. Sie find­et es wichtig, dass junge Men­schen am Prozess teil­haben und an den Entschei­dun­gen mitwirken — denn es ist unsere Zukun­ft. Der Kli­mawan­del bet­rifft uns alle.

Anna Braam

Durch ihr Engage­ment in der Stiftung für die Rechte zukün­ftiger Gen­er­a­tio­nen (als Vor­standsmit­glied und zukün­ftig auch als Press­esprecherin) ist Anna im Som­mer 2015 zur JBZE-Kli­madel­e­ga­tion gestoßen. Ihre the­ma­tis­chen Schw­er­punk­te sind Gen­er­a­tio­nen­gerechtigkeit, Kinder- und Jugen­drechte sowie Jugend­beteili­gung, zu denen sie auch abseits der UN-Kli­maver­hand­lun­gen bun­desweit referiert. Sie hat in Duis­burg-Essen sowie an der finnis­chen Uni­ver­si­ty of Turku den B. A. Poli­tik­wis­senschaft studiert, anschließend ging sie nach Bre­men zum Mas­ter­studi­um des Pro­fes­sion­al Pub­lic Deci­sion Mak­ing. Mit­tler­weile arbeit­et sie haupt­beru­flich in ein­er Jugend­hil­feein­rich­tung für unbe­gleit­ete min­der­jährige Flüchtlinge in Bre­men.

Clara von Glasow

Clara studiert im drit­ten Jahr Jura in Wies­baden und ist seit 2017 Mit­glied der Kli­madel­e­ga­tion. Ihre ersten Berührungspunk­te mit Klimapoli­tik hat­te Clara im Rah­men ihres Engage­ments bei der Grü­nen Jugend Hen­nef. Als beson­ders wichtig erachtet Clara die Teil­habe von Bürger*innen an glob­alpoli­tis­chen Entschei­dun­gen und achtet beim Schreiben ihrer Artikel darauf, durch ver­ständlich­es Erk­lären juris­tis­ch­er Inhalte für Trans­parenz zu sor­gen. Sie freut sich auf ihre ersten Inter­s­es­sion­als in Bonn und möchte sich dort beson­ders für gen­er­a­tio­nenüber­greifende Gerechtigkeit ein­set­zen.

Fenja Feitsch

Seit Feb­ru­ar 2017 ist Fen­ja Mit­glied der Kli­madel­e­ga­tion. Vor allem durch die Nach­haltigkeit­sakademie der JGW hat sie sich inten­siv­er mit dem Kli­maschutz auseinan­derge­set­zt und ist auch dadurch let­ztlich zum JBZE gekom­men. Im Mai 2017 schreibt sie ihr Abitur. Sie studiert bere­its seit 2015 neben der Schule Poli­tik­wis­senschaften und inter­essiert sich auch deshalb vor allem für die inter­na­tionale Klimapoli­tik.

Jana Stingl

Jana ist seit 2017 Teil der Kli­madel­e­ga­tion. Aufgewach­sen in unmit­tel­bar­er Nähe zum Rheinis­chen Braunkohlere­vi­er — dem größten in Europa — entwick­elte sie früh das Inter­esse an umwelt- und klimapoli­tis­chen Fra­gen. In ihrem Studi­um der Poli­tik- und Rechtswis­senschaften in Bonn spezial­isiert sich Jana in diesen Bere­ichen und bren­nt dabei beson­ders für energiepoli­tis­che Fra­gen. Um nationale Energiepoli­tiken im Sinne der Ein­hal­tung der vere­in­barten UN-Kli­maziele zu verän­dern, braucht es für sie vor allem Bürg­er­beteili­gung. Deshalb macht Jana sich in ver­schiede­nen Pro­jek­ten und nun auch beim JBZE für ein größeres Bewusst­sein für diese The­men stark. Ihr ist wichtig, dass junge Men­schen den Zugang zu den The­men find­en, denn nur mit ihnen sind zukün­ftige Verän­derun­gen möglich.

Jan Sieveking

Jan hat ange­fan­gen sich für Energiepoli­tik zu inter­essieren als er mit 14 der Green­peace Jugend beitrat. Während sein­er Schulzeit engagierte er sich für Kli­maschutz und gegen die Nutzung kon­ven­tioneller Energi­eträger. Ein Aus­land­s­jahr hat bei ihm dann auch Inter­esse für die glob­ale Ebene dieses The­mas geweckt. Inzwis­chen studiert er Poli­tik- und Sozial­wis­senschaften in Frankre­ich und ist seit der let­zten Kon­ferenz in Bonn im Del­e­ga­tion­steam aktiv. Ihn inter­essiert neben Anderen vor allem die Frage nach der Verteilung von Ver­ant­wor­tung zwis­chen ver­schieden weit entwick­el­ten Staat­en.

Julius Schlumberger

Julius studiert Umweltin­ge­nieur­wis­senschaften und ist seit 2016 Mit­glied in der Kli­madel­e­ga­tion. Er engagiert sich, weil die Kli­maver­hand­lun­gen auf­grund ihrer langfristi­gen Auswirkung ger­ade für junge Men­schen und zum Voran­brin­gen von Klim­agerechtigkeit unglaublich wichtig sind. Für ihn ist die effek­tive Anpas­sung an die Fol­gen des Kli­mawan­dels ein wichtiges The­ma. Damit ein­her geht die Frage, wie diese Anpas­sung in finanziell schwächeren (und häu­fig gefährde­teren) Län­dern erre­icht wer­den kann.

Laima Politajs

Seit 2014 begleit­et Laima die Kli­maver­hand­lun­gen fürs JBZE. Anknüpfend an ihr Bach­e­lorstudi­um der Inter­na­tionalen Beziehun­gen und Lateinamerikas­tu­di­en hat sie sich dabei auf die Analyse regionaler Staaten­bünd­nisse und rechtliche Fra­gen des Paris­er Kli­maabkom­mens, ins­beson­dere auf Men­schen­rechte konzen­tri­ert, darüber in Zeitungsar­tikeln und Blogs berichtet und ver­sucht vor Ort bei den Ver­hand­lun­gen mit kreativ­en Aktio­nen Aufmerk­samkeit auf diese The­men zu lenken. Momen­tan studiert sie in Wien Socio-Eco­log­i­cal Eco­nom­ics and Pol­i­cy.

Lara Möllney

In Warschau im Novem­ber 2013 hat Lara an ihrer ersten Kli­makon­ferenz teilgenom­men. Seit­dem hat sie von den Zwis­chen­ver­hand­lun­gen in Bonn und der COP21 in Paris über Kli­mawis­senschaften und „Kli­maskep­tik­er“ geblog­gt, über Migra­tion und Klim­agerechtigkeit. Es sind eben diese Schnittstellen, zwis­chen Wis­senschaft, Forschung und Pol­i­cy; zwis­chen Kli­makrise und Wirtschaft­skrise, zwis­chen Meer­esspiege­lanstieg, Zunahme von Extremwet­ter­ereignis­sen und struk­tureller Diskri­m­inierung, die sie inter­essieren und über die sie schreibt.

Lara Schech

Nach ihrem inter­na­tionalen Abitur an dem Unit­ed World Col­lege in Hongkong entsch­ied sich Lara für den Bach­e­lor in Poli­tik, Wirtschaft und Recht an der Sci­ences Po Paris. In zahlre­ichen Prak­ti­ka neben dem Studi­um sam­melte sie Erfahrun­gen in Poli­tik und Wirtschaft, aktuell in der Geschäftsstelle Nach­haltigkeit der Porsche AG in Stuttgart. Lara inter­essiert sich vor allem für die Energiewende, Elek­tro­mo­bil­ität und die Fra­gen, wie man Wirtschaftlichkeit und Nach­haltigkeit vere­inen und tra­di­tionelle Unternehmen für diese Her­aus­forderung rüsten kann.

Lennart Lagmöller

Lennart lebt zurzeit in Berlin und studiert dort Poli­tik und Jura. Er ver­fol­gt die inter­na­tionale Klimapoli­tik seit 2014. Für ihn ist Kli­maschutz zuvorder­st eine glob­al-soziale Frage und der Kli­mawan­del ein Katalysator, der diese Frage ver­schärft stellen wird. Daher set­zt er sich beson­ders für die Berück­sich­ti­gung von Ver­lus­ten und Schä­den des Kli­mawan­dels sowie den Men­schen­recht­en in der inter­na­tionalen Klimapoli­tik ein.

Leonie Ederli Fickinger

Leonie ist seit 2015 in unserem Team. Sie hat in Hei­del­berg Poli­tik­wis­senschaft und Öffentlich­es Recht studiert und macht derzeit ihren Mas­ter in „Inte­grat­ed Nat­ur­al Resource Man­age­ment“ an der Hum­boldt Uni­ver­sität zu Berlin. Ihr Stu­di­en­schw­er­punkt liegt auf Risiko- und Wasser­man­age­ment und in diesem Kon­text vor allem auf Küs­te­nan­pas­sung an den Meer­esspiege­lanstieg. Sie hat an mehreren Inter­s­es­sion­als in Bonn und an der COP21 und COP22 teilgenom­men. Neben vere­inzel­ten Medi­en­beiträ­gen, beschäftigt sie sich auf den Kon­feren­zen inhaltlich mit meeres­rel­e­van­ten The­men und arbeit­et in der inter­na­tionalen Jugend-Arbeits­gruppe zum The­ma Ozeane und Anpas­sung mit.

Luja Köckritz

Lujas erster Zugang zu Klima(politik) war die Green­peace Jugend Berlin. Dieses The­ma und die Men­schen, die sie getrof­fen hat, haben sie so für das The­ma motiviert, dass sie mit­tler­weile Glob­ale Nach­haltigkeitswis­senschaften an der Uni­ver­sität Utrecht in der Nieder­lande studiert. Sie ist seit 2016 in der Kli­madel­e­ga­tion und freut sich sehr, die Fasz­i­na­tion für UN Arbeit, die sie während ihrer ersten Kon­ferenz, den Inter­s­es­sion­als in Bonn, entwick­elt hat an andere weit­erzu­tra­gen. Sie inter­essiert sich beson­ders für die IPCC Berichte und deren Ein­fluss auf die Ver­hand­lun­gen.

Malte Kuhn

Malte studiert Jura an der EBS Uni­ver­sität in Wies­baden. Er ist seit der Grün­dung der Del­e­ga­tion 2012 mit dabei und hat an ver­schiede­nen Zwis­chen­ver­hand­lun­gen sowie an COP 19 in Warschau und COP 21 in Paris teilgenom­men. Sowohl die Frage der Ver­ringerung der Emis­sio­nen (Mit­i­ga­tion) als auch die Kom­pen­sa­tion von Ver­lus­ten und Schä­den (Loss and Dam­age) sind für ihn Schw­er­punk­t­the­men über welche er auf ver­schiede­nen Kanälen berichtet. Beson­ders wichtig ist ihm dabei, die Kli­maver­hand­lun­gen für jeden trans­par­ent und ver­ständlich zu machen und zum Kli­maschutz im All­t­ag anzure­gen.

Maya Büki

Seit der Kli­makon­ferenz in Warschau 2013 in Maya ein Teil der Kli­madel­e­ga­tion. Sie hat seit­dem an eini­gen Zwis­chenkon­feren­zen in Bonn teilgenom­men und hat­te auch das Glück beim großen Paris­er Klimabkom­men dabeizu­sein. Da sie mit­tler­weile im 5. Semes­ter Physik studiert, inter­essiert sie sich nicht nur die politisch/sozialen Fra­gen, son­dern auch die natur­wis­senschaftlichen Hin­ter­gründe und Möglichkeit­en der tech­nis­chen Umset­zung. Im Team sel­ber liegt ihr Schw­er­punkt in der Öffentlichkeit­sar­beit.

Patrick Kohl

Seit März 2017 ist Patrick Teil des Teams. Kli­ma- und energiepoli­tis­che The­men sind Schw­er­punk­te seines Studi­ums der Poli­tik und des Öffentlichen Rechts an der Uni­ver­sität Bonn. Im Mit­telpunkt seines Inter­ess­es ste­hen u.a. die klimabe­d­ingte Migra­tion und die Ver­ringerung von Emis­sio­nen. Für ihn ist die Bewäl­ti­gung des Kli­mawan­dels auch eine Auf­gabe der Kon­sumge­sellschaft. Mit seinem Engage­ment möchte Patrick dazu beitra­gen, ins­beson­dere bei jun­gen Men­schen Öffentlichkeit für die klimapoli­tis­chen Ver­hand­lun­gen und Bewusst­sein für die Her­aus­forderun­gen zu schaf­fen.

René Kieselhorst

René studiert Ressourcen­man­age­ment an der HU Berlin ist seit der Neu­grün­dung der JBZE-Del­e­ga­tion 2012 Mit­glied. Bei den Ver­hand­lun­gen konzen­tri­ert er sich vor allem auf Min­derungs­maß­nah­men – außer­dem hat er dafür gewor­ben, das Prinzip Gen­er­a­tio­nen­gerechtigkeit als eine der Grund­prinzip­i­en im Ver­trag zu ver­ankern, damit auch zukün­ftige Gen­er­a­tio­nen die gle­ichen Möglichkeit­en wie wir haben. Er hat unter anderem für ben­to (Jugend­por­tal von Spiegel Online) von den Kon­feren­zen berichtet.

Simon Lange

Seit April 2016 ist Simon in unserem Team und die Zwis­chen­ver­hand­lun­gen in Bonn waren seine erste Begeg­nung mit Kli­madiplo­matie auf inter­na­tionaler Ebene. Seit dem Win­terse­mes­ter 2015/16 studiert er Maschi­nen­bau in Aachen. Zur Klimapoli­tik kam er 2014 durch ein Prak­tikum bei dem Net­zw­erk­di­en­stleis­ter “wind­comm”, der sich für die Inter­essen der Winden­ergie-Branche ein­set­zt.  Ihn per­sön­lich inter­essieren beson­ders die Min­derung von Treib­haus­gasen und das The­ma Gen­er­a­tio­nen­gerechtigkeit. Neben seinem Maschi­nen­bau-Studi­um engagiert er sich in Form von eige­nen Kli­maschutz-Pro­jek­ten oder in Zusam­me­nar­beit mit dem WWF.

Sang-Jin Kim

Seinen ersten Kon­takt zur Klimapoli­tik erhielt Sang-Jin bzw. San­ny durch seine Par­tizipa­tion am J7-Gipfel 2015, bei dem er sich zusam­men mit über 40 anderen Jugendlichen aus aller Welt inten­siv mit Kli­maschutz und den Meeren beschäftigte, um am Ende ein Posi­tion­spa­pi­er zu dieser The­matik poli­tis­chen Entschei­dungsträgern zu präsen­tieren. Der J7-Gipfel war auch sein erster Zugang zu der Welt der inter­na­tionalen Jugend­par­tizipa­tion, die ihn mit der Real­ität kon­fron­tierte, dass es schw­er, aber den­noch möglich ist, als Jugendlich­er gehört zu wer­den. Auf­grund seines Engage­ments als Mit­glied im inter­na­tionalen Jugend­beirat des World Oceans Day richtet sich sein Inter­esse vor allem auf den Effekt des Kli­mawan­dels auf die Meere und auf die Beziehung zwis­chen Kli­mawan­del und mariner Bio­di­ver­sität.

Tilman Kiesel

Tilman studiert im Mas­ter Physikalis­che Geografie mit dem Schw­er­punkt der Kli­mafol­gen­forschung und ist seit 2015 Mit­glied im JBZE. Er hat bish­er an mehreren UN Inter­s­es­sion­als in Bonn teilgenom­men und auch an der weg­weisenden COP21 in Paris. Bei den inter­na­tionalen Ver­hand­lun­gen befasst er sich ins­beson­dere mit den The­men Anpas­sungsstrate­gien (Adap­ta­tion) und Min­derungs­maß­nah­men (Mit­i­ga­tion). Zudem set­zte er sich für eine Auf­nahme der The­matik „Loss & Dam­age“, d.h. Schä­den und Ver­luste durch den Kli­mawan­del, im Ver­trag ein.

Dorothea Epperlein

Dorothea war bei der Geburtsstunde der Kli­madel­e­ga­tion 2011 dabei und engagiert sich seit­dem für Kli­maschutz und eine ambi­tion­ierte Klimapoli­tik in der UN. Sie arbeit­et haupt­säch­lich an der Öffentlichkeit­sar­beit der Kli­madel­e­ga­tion, da ihr sehr am Herzen liegt, dass junge Leute in Deutsch­land ver­ste­hen, was auf den Kli­makon­feren­zen passiert und wie die inter­na­tionale Poli­tik mit unserem per­sön­lichen, umwelt­be­wussten Leben verknüpft ist. Daneben ist sie kurz davor ihr Wald­naturschutzs­tudi­um zu been­den und hofft, dass Naturschutz und Kli­maschutz gemein­sam große Schritte nach vorne machen.